Offene Zweierbeziehung (2004)

Im März 2004 stellten wir unserem Publikum zwei Stücke des italienischen Nobelpreisträgers Dario Fo vor. Als erstes war die Beziehungskomödie „Offene Zweierbeziehung“ (6. Produktion) zu sehen, welche er gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Franca Rama geschrieben hat. Danach folgte eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung „Vom Blinden und vom Lahmen“. Die Stücke wurden zudem an den „Theatertage Aarau“ aufgeführt. Bei beiden Projekten wurde auf eine Regie verzichtet. Die Schauspieler haben sich selbst inszeniert.

Geschichte:
Der Mann versucht die Frau von den Vorteilen einer offenen Beziehung zu überzeugen. Er sucht vor allem sexuelle Abenteuer und fragt sie nach offizieller Bewilligung. Seine Frau fühlt sich ungeliebt und antwortet mit verschiedensten Selbstmordversuchen.
Als sie sich dann doch noch einverstanden erklärt und sich ihrerseits auch auf einige Abenteuer einlässt, erkennt sie bald, dass die offene Beziehung nur einseitig funktioniert.
Kaum angelt sie sich nämlich ihren Traummann, geht ihrem sonst so offenen Partner die Luft aus. Seine Aufgeschlossenheit findet ein abruptes Ende.
„Soll die offene Zweierbeziehung funktionieren, dann darf sie nur nach einer Seite geöffnet sein; nach der Seite des Mannes. Denn falls die Beziehung nach beiden Seiten geöffnet wird, entsteht Durchzug.“

Schauspiel:
Dave Hefti, Dorothe Beerli, Lena Gubler, Ursi Rösli und Simon Hungerbühler

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