Geist, Seele, Gemüt, Zwerchfell (2017)

„Diese Stimme, sie kommt und geht wann immer sie will. Ich liege in meinem Bett und er redet mit mir. Ich dusche und er kommt und flüstert in mein Ohr. Er schreit mich an und lacht über mich. Womit habe ich das verdient?“

Julian ist ein junger Künstler, der mitten in der Blüte seines Lebens steht und die Welt mit offenen Armen empfängt. Er wird jedoch Opfer seiner eigenen Gedanken.
Wir verdrängen unsere düstersten Gedanken um uns selber zu schützen, doch was passiert, wenn diese die Oberhand gewinnen?
Wir wollen es nicht hören. Wir sträuben uns dagegen.
Und alles was schlussendlich bleibt, ist eine trostlose Stille in der wir uns selber verlieren.
Unschuldig fängt alles an und bitter hört es auf.

Wahn und Realität führen Julian und seine Mitmenschen durch ein Spiel, dass von niemandem gewonnen werden kann.