Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt (2005)

Man nehme zwei Liter Intrigen sowie einige Esslöffel schwarzer Humor und eine Prise Mord. Man mische alles zu einem luftigen Brei und fügt danach eine Portion Liebe und Eifersucht bei. Danach alles im Ofen auf 220 Grad Spannung 90 Minuten lang backen lassen. Sofort geniessbar. So hiess das Rezept im Dezember 2005 für das zweite selbstgeschriebene Stück und die zehnte Produktion des Jungen Theaters Winterthurs. Innerhalb von drei Monaten brachte die Truppe eine Krimigeschichte mit dem langen Titel auf die Bühne. Der Name war natürlich Programm.

Geschichte:
Wer im Publikum sass, war überrascht. Das Stück begann mit einem schlecht gespielten und laienmässigen Weihnachtsstück. Doch dies änderte sich rasch, als mitten in der Szene das Licht ausging und es für eine kurze Zeit dunkel war. Erst als der vermeintliche Regisseur den Raum erhellte und der Lichttechniker tot an seinem Mischpult gefunden wurde, war allen klar, dass es sich erst jetzt um das wahre Stück handelte.
In verschiedenen Zeitebenen wurde die komplexe Mordgeschichte aufgearbeitet. Geheimnisse wurden gelüftet und Abgründe öffneten sich.

Schauspiel:
Alexander Wenger, Dave Striegel, David Beck, Deborah Leuch, Domenic Tschachtli, Franz Stoffel, Newa Grawit, Nicholas Borovoy, Ursi Rösli und Valentino Weibel

Presseberichte
Galerie