Die kahle Sängerin (2003)

Zum ersten Mal zeigte im Jahre 2003 das Junge Theater Winterthur die vierte Produktion im Frühling. Der Regisseur Dave Hefti erarbeitete Eugene Ionescos Anti-Stück „Die Kahle Sängerin“.

Geschichte:
Diese abstruse Geschichte spielt in England. Im Mittelpunkt stehen die zwei befreundeten Ehepaare Smith und Martin. Da wäre noch das Dienstmädchen, welches gerne Nachttöpfe kauft und Sherlock Holmes spielt, sowie ein ungebetener Feuerwehrmann. Dieser tritt erst nach dem dritten Klingeln hinein, weil Frau Smith ihn die letzten zwei Male nicht gesehen hat, als sie jeweils die Türe aufmachte. Er meint allerdings, er wäre jedesmal dort gewesen. Der Ausdruck „Nanu, es klingelt.“ bekommt sofort eine neue Bedeutung.
Die Figuren reden viel, sagen aber nichts und hören sich erst gar nicht zu. Was zuerst harmlos, alltäglich und nichtsaussagend beginnt, endet in einem dramatischen Durcheinander. Doch eines sind sich die Figuren sicher: „Anknacker, du knackst uns an.“.

Regie: Dave Hefti

Schauspiel:
Christoph Kalbermatten, Dragan Nikolic, Karin Jucker, Lena Gubler, Rahel Glaus und Ursi Rösli

Presseberichte